carbonauten - the minus CO2 factory
Unsere Biokohlenstoffe entziehen der Atmosphäre CO2, vermeiden große Mengen weiterer Klimagase und substituieren viele erdölbasierte Materialien.
Jede Tonne carbonauten Biokohlenstoff speichert dauerhaft bis zu 3,3 Tonnen CO2.
Daraus machen wir die Supermaterialien carbonauten NET Materials®.
Die Biokohlenstoffe werden ab 2022 an dezentralen Standorten durch eine weiterentwickelte pyrolytische Karbonisierungtechnologie in großen Mengen, hohen Qualitäten und zu niedrigen Preisen hergestellt. Als attraktives Nebenprodukt entstehen dabei große Mengen überschüssiger, grundlastfähiger Erneuerbare Energie.
Biokohlenstoffe sind eine von 6 anerkannten NET (Negative Emission Technology) und zusammen mit der Aufforstung aktuell die sinnvollste und wirtschaftlichste Methode. Sie entziehen der Atmosphäre CO2, speichern es dauerhaft in attraktiven Produkten und reduzieren aggressive Klimagase wie Methan und Lachgas, da durch die Karbonisierung Verrottungsprozesse vermieden werden.
Das stellt das Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) gGmbH fest: CO2-Entzug aus Atmosphäre für 1,5-Grad-Ziel unvermeidbar
Ziel der carbonauten ist die weltweite Produktion von Biokohlenstoffen. Dazu werden die Biokohlenstoffe aus holzigen Resten von Biomassen der Forst- und Landwirtschaft, Lebensmittel- und Holzindustrie hergestellt. Dies sind Abfälle, die oftmals verrotten, verbrannt oder vergraben werden.
carbonauten NET Materials® (Negative Emission Technology) bestehen aus der Kombination von CO2-senkenden Biokohlenstoffen mit unterschiedlichen Bindern wie Proteinen, Bioploymeren, Polymeren, Silikaten, Mineralien u. a., die neue, teilweise überragenden Eigenschaften u. a. bei Gewicht und Beständigkeit besitzen.
Sie sind günstiger als die konventionellen und fossilen Pendants, da die Produktion unserer Biokohlenstoffe hocheffizient ist und die Biomassereste günstig sind. Zudem entsteht bei der Karbonisierung überschüssige, grundlastfähige Erneuerbare Energie, die von Dritten genutzt oder in Netze eingespeist wird
Nach Gebrauch sind Produkte aus carbonauten NET Materials® je nach Binder biologisch abbaubar (nur die Binder, der Biokohlenstoff bleibt dauerhaft als Bodenverbesserer erhalten), recycelbar oder als C to C-Lösung auch rekarbonisierbar (Rückwandlung in Kohlenstoffe).
Das bedeutet Disruption: Denn je mehr Produkte aus carbonauten NET Materials® in die Märkte gelangen werden, desto besser ist das für die Umwelt.
Land-/Forstwirtschaft, Bodensanierung, Tierhaltung, Abwasserreinigung/Klärschlamm
Biokohlenstoffe werden im Boden nicht verstoffwechselt. Sie bilden die Grundlage für den “Superdünger Terra Preta” (Prof. Harald Lesch) https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/verlorenes-wissen-mit-harald-lesch-sonnenpillen-und-der-superbeton-der-antike-100.html
Land-/Forstwirtschaft
Wasserbindefähigkeit (bis zum 3,5fachen des eigenen Volumens)
Speicherung von Nährstoffen
Refugium für positive Mikroorganismen
Ermöglicht eine pflug-, dünger- und chemielose Landwirtschaft
Regenerierung ausgelaugter Böden
Aufnahme und Speicherung von Giften (Kohletabletteneffekt)
Tierhaltung (Futtermittelzusatz)
Antibiotikafreie Haltung
Bessere Gülle (auch für Biogas)
Weniger Geruch
Geringerer Fliegendruck
Einstreu für weniger Krankheiten
Abwasserreinigung
Als Aktivkohle in der 4. Reinigungsstufe
Klärschlamm
Biokohle zur Extraktion von Phosphor und chemischen Grundstoffen (in Entwicklung)
Ersatz und Ergänzung von Kunststoffen und Baustoffen
In Kombination mit Biopolymeren, Polymeren, Mineralen, Silikaten und anderen Bindern, entstehen NET Materials® mit neuartigen Eigenschaften. Allein der Anteil an Biokohlenstoff im Composite reduziert die Menge des erforderlichen, CO2lastigen Binders.
Gewicht
Formbeständigkeit
Härte
Resistenz gegen Temperaturen und Umwelteinflüsse
Naturschwarz (erspart umweltschädlichen Ruß)
Niedriger Preis
Weltweit unbegrenzte Biomassereste verfügbar
Biologisch abbaubar/recyclebar/rekarbonisierbar
Cradle-to-Cradle
Erneuerbare Energiequelle
carbonauten liefern drei Formen der erneuerbaren Energie.
Energieüberschuss aus der Karbonisierung
24/7 grundlastfähig
Wahlweise Wärme und/oder Strom
Biokohlenstoff
Stahlindustrie
Aspahltmischanlagen
Hoch-/Kupolöfen
Biogrillkohle
Als Alternative zu Biomasseheizkraftwerken werden die beiden vorherigen Formen kombiniert.
Niedrige Investition
Geringes wirtschaftliches Risiko, da verschiedenste Biomassen verwertbar sind
Modularer Aufbau und garantierte Weiternutzung nach einem Rückbau
Niedrige Unterhaltskosten
Ökologie macht Profit
Wohltätigkeit und finanzielle Erträge schließen sich nicht mehr aus. Denn je mehr Biokohlenstoffe produziert werden, desto besser ist das für die Umwelt. Und damit für die Kasse der Firmenkunden. Dies erfordert ein neues Denken bei der Entwicklung und Konstruktion von Produkten, die bislang nach materiell optimierten Lösungen strebt.
Es ermöglicht Industriekunden auch neue Geschäftsmodelle und einzigartige Differenzierungsmerkmale.
Geeignete Biomassereste sind weltweit verfügbar
- Reste aus dem Sägewerk,
- Hackschnitzel,
- alle Arten von Nussschalen und Kernen,
- Pressreste von Ölen etc.
sowie Problemstoffe
- Grünschnitt und Landschaftspflegematerial,
- Siebüberläufe mit Störstoffen Plastik und Metallen
- Altholz A1 und A2 (Paletten, Spannplatten)
- Altholz A3 und A4 (Eisenbahnschwellen, Funkmasten)
- Wurzelstöcke mit Erdanhaftung und Steinen
- Kunststoffmüll, Paper Rejecte
- Papierschlamm
Einzigartig effizient:
Die pyrolytische Karbonisierungstechnologie im Batch-Retorten-Verfahren
Supermaterial Biokohlenstoff
Besondere Eigenschaften machen ihn so interessant
- Oberflächen von bis zu 2.000 qm je Gramm (REM-Aufnahme rechts)
- geringes Gewicht
- hydrophile Eigenschaften, Bindung von Wasser bis zum 3,5fachen des eigenen Volumens
- elektrische Leitfähigkeit
- Abschirmung elektromagnetischer Felder
- Beständigkeit gegen Umwelteinflüsse
- UV-Resistenz
- hitzebeständig
- formbeständig
- ausdehnungsbständig
- schwarz als natürliche Farbe (ersetzt Carbon Black/Industrieruß)
Gelangt Biokohlenstoff in die Umwelt, ist dies für Pflanzen förderlich und für Tiere unbedenklich. Die Speicherfähigkeit von Wasser, Nährstoffen und Mikroorganismen unterstützen das Wachstum. Prof. Harald Lesch bezeichnet diesen Bodenhilfsstoff als "Superdünger Terra Preta".
Gesamtsystem carbonauten